Pflegestärkungsgesetz 2015

Pflegeversicherung | Pflegestärkungsgesetz 2015

Pflegeversicherung 2015 – Neues von der Pflegereform und dem Pflegestärungsgesetz (PNG)

Seid 1. Januar 2015 ist der nächste Schritt des Pflegestärkungsgesetz in Kraft.
Das durch die Bundesregierung seit Ende 2012
geltende Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) hatte bereits die ersten Weichen gestellt um die Pflegesituation
in Deutschland zu verbessern.

Wird durch das Pflegestärkungsgesetz private Vorsorge überflüssig?

Auch in Zukunft wird ein hoher Eigenanteil zur Pflege von den Pflegebedürftigen oder deren Familien aufgebracht werden müssen, wenn keine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wurde.
Zwar sind die Pflegeleistungen durch das neue Pflegestärkungsgesetz besser geworden, aber wer bereits Erfahrungen mit Pflegebedürftigen in der Familie machen mußte, weiß welche Kosten tatsächlich anfallen.

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Der Beratungsbedarf ist hoch um die Unterschiede zwischen Pflegekosten-, Pflegetagegeld-, Pflegerentenversicherung oder der geförderten Pflege (Pflege-Bahr) zu erläutern.

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Wo die „Feinheiten“ und „Unterschiede“ im jeweiligen Tarifwerk liegen.
Schließlich ist es auch wichtig, daß Leistungen im Falle der Demenz oder bei niedriger Pflegestufe  ausreichend abgesichert sind.

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Hier die wichtigsten Änderungen zur Pflegereform 2015 im Überblick:

  • Auszeit für Angehörige

Wer Angehörige kurzfristig pflegen muß kann zukünftig eine Lohnersatzleistung erhalten. Kurzzeitige Pflege kann z.B. nach einem Schlaganfall oder Unfall erforderlich sein, wenn die Pflegebedürftige Person sich nicht selbst versorgen kann.
Für bis zu 10 Arbeitstage gibt es dann ersatzweise Geld von der Pflegekasse des Pflegebedürftigen statt vom Arbeitgeber. Der Pflege-Lohnersatz funktioniert damit etwa so wie das Kinderkrankengeld, jedoch wir es von der Pflegekasse gezahlt. Dieser Pflegelohn wurde durch ein eigenes Gesetz geregelt, welches auch seit 1.Januar 2015 gilt.

  • Flexible ambulante Pflegeleistungen

Unterstützungsleistungen wie Kurzzeit- und Verhinderungspflege sollen ausgebaut und besser kombinierbar werden. So sollen sowohl pflegende Angehörige als auch die Gepflegten selbst entlastet werden. Der Anspruch auch Tages- und Nachtpflege ist nun gleichbedeutend wie Pflegegeld und Pflegesachleistungen.

  • Mehr Geld für Leistungen

Mehr Geld von der Pflegeversicherung 2015, die Summen die Pflegebedürftige für Leistungen zur Verfügung haben, steigen um bis zu 4 Prozent. Das gilt für die stationäre Pflege in einer Pflegeeinrichtung und die ambulante Pfege zu Hause, also die professionelle Betreuung zu Hause oder in einem Pflegeheim, und für das Pflegegeld.
Bei Leistungen, die erst mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz eingeführt wurden steigt die Mehrleistung jedoch nur um 2,67 Prozent.
Allerdings steigt der Zuschuss für Umbauten, um ein Badezimmer beispielsweise barrierefrei zu machen, ab 1. Januar 2015 von bisher 2557€ auf bis zu 4000€.

  • Mehr zusätzliche Leistungen

Für niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsleistungen können alle Pflegebedürftigen künftig zusätzliche Leistungen in Anspruch nehmen.
Neu sind Entlastungsleistungen wie Unterstütung im Haushalt und Hilfe bei anderen, teils pflegebedingten Alltagsanforderungen. Bisher erhielten nur Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die etwa psychisch oder dementiell erkrankt sind, Leistungen für Angebote von Anbietern wie z.B. Alzheimergruppen um Angehörige zu entlasten.
Neu ist auch, das wer seinen Anspruch auf Pflegesachleistungen nicht ausschöpft, bis zu 40 Prozent des Budgets der jeweiligen Pflegestufe für niedrigschwelligen Angebote und Entlastungsleistungen einsetzen kann.

  • Mehr Ansprüche für Pflegestufe 0

Die Einschränkungen der Pflegestufe 0 werden gelockert.
Jetzt hat auch die Pflegestufe Null Anspruch auf Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege und bekommt Zuschüss für die ambulante Betreuung in Wohngruppen.
Sie möchten eine ambulante Wohngruppe gründen? Nun können Sie auch eine Anschubfinanzierung für die Pflegestufe 0 bekommen.

  • Pflegevorsorgefonds

Die Regierung will per Gesetz für die Zukunft vorsorgen. Der Pflegevorsorgefonds, der ab 2035 genutzt werden soll, wird durch Einnahmen aus 0,1 Beitragspunkten aufgebaut und soll Beitragserhöhungen der Pflegeversicherung helfen abzufedern um die Beitragssätze stabil zu halten. Denn dann erreichen die „Babyboomer“ das Pflegealter (zwischen 1959 und 1967 wurden die geburtsstärksten Jahrgänge verzeichnet)

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